Sauropoden, der Inbegriff gigantischer Dinosaurier: Diese größten – und größtmöglichen – Landtiere aller Zeiten wurden fast 40 Meter lang. Solche Ausmaße sind ausgesprochen selten, ebenso selten wie Körperlängen ausgewachsener Tiere von unter 10 Metern. Die klassischen, allgemein bekannten Gattungen lebten im Jura, zum Beispiel dieser Brontosaurus mit Peitschenschwanz. Inzwischen hat die Zahl der beschriebenen Arten aus der Kreidezeit jedoch mehr als aufgeholt. Vor allem die Titanosaurier erlebten bis zum Ende der Kreide eine sehr erfolgreiche Artbildung. Die Hautknochen auf ihren Rücken dienten nicht als Panzer, sondern als Ionenspeicher, um mit dem fortwährenden Knochenumbau während des Alterns Schritt zu halten. Diese Körper reizten die Grenzen des Möglichen aus. Dabei folgten sie im Wesentlichen demselben Weg wie andere Dinosaurier: von klein zu groß, von zweibeinig zu vierbeinig, von fleischfressend zu pflanzenfressend. In gewisser Weise ist Plateosaurus aus der Trias ein gutes Modell für eine Zwischenstufe.