Von einem selten gesichteten Ungeheuer in einem nicht allzu klaren Fluss geht ein eigentümlicher Zauber und ein beinahe märchenhafter Schrecken aus. Es taucht langsam und doch zu schnell aus dem Nichts auf und verschlingt kaltblütig Beute, die sein ganzes Maul ausfüllt. In der Kreidezeit könnte diese Beschreibung auf den über fünf Meter langen Quastenflosser Mawsonia zutreffen. Ein Anglertraum oder -albtraum, damals vielleicht der von Spinosauriern.
In der Trias waren Amphibien der Fluch der Gewässer: Mastodonsaurier zwischen drei und fünf Metern Länge verbrachten nahezu ihr ganzes Leben im Wasser. Dicke Fangzähne konnten auch Beute erwischen, die sich zum Trinken ans Ufer wagte – in der späteren Trias eine ernste Bedrohung für frühe Dinosaurier.


