Noch ein laufendes Projekt: Nachdem weitere Knochen geborgen und aus einem über 600 kg schweren Sandsteinblock gelöst wurden, muss das größte Stück weiter freigelegt werden. Der Materialunterschied könnte ungünstiger kaum sein: Das umgebende Gestein ist porös und entsprechend leicht zu festigen. Der Knochen dagegen nimmt keinerlei Flüssigkeit auf. Das Muttergestein ist hart und grobkörnig, der Knochen weich und zugleich spröde. Hilfreich ist einzig der Farbkontrast: Gestein fleischrosa, Knochen schwarz oder weiß. Einige Schäden sind bereits entstanden, sei es durch die Bergung oder durch offene Klüfte. Derzeit wird der Knochen auf der anatomisch inneren Seite erschlossen. Das ist wichtig, um die Nähte zwischen einzelnen Knochen zu dokumentieren. Am Ende wollen wir eine etwa 3 Meter lange Amphibie verstehen, die zur Zeit der ersten Dinosaurier lebte.



