Die „permokarbonischen“ Fundstellen zwischen Böhmen und Frankreich beeindrucken mit ihren Pelycosauriern und großen Amphibien. Verstehen lassen sie sich aber nicht ohne den größten Teil ihrer Fauna: Fische, Wirbellose und winzige Vierfüßer. Am größten ist die Vielfalt an den Ufern, wo das Delta Seen, Land und Rinnen verbindet. Kleine Krebse waren durch Muschelschaler und Syncariden vertreten, Muscheln durch mögliche Unioniden. Auch Schnecken sind belegt. Tausendfüßer (Euphoberia) und Microsaurier (noch unbestimmt) waren stärker landgebunden. Von den Fischen sind die selteneren Fleischflosser dargestellt: ein früher Süßwasser-Quastenflosser (cf. Rhabdoderma), darüber ein Lungenfisch (cf. Sagenodus) sowie der Tetrapodomorphe Palatinichthys, der den Vierfüßern am nächsten steht.

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