Ammonoide Kopffüßer traten früh im Devon auf, vor mehr als 400 Millionen Jahren. Sie teilen einen gemeinsamen Vorfahren mit einem Zweig, der die Belemniten und die Gruppe aus Sepien, Kalmaren und Kraken umfasst. Da sie abgeleiteter sind als die Nautiliden, lassen sich ihre Weichteile wie Augen und Arme versuchsweise mit heutigen Kopffüßern vergleichen. Über den Körper selbst ist allerdings wenig bekannt, möglicherweise wegen eines beschleunigten Zerfalls nach dem Tod bei frei schwimmenden Kopffüßern, die einen hohen Anteil an Ammoniak enthalten (die Namensähnlichkeit ist Zufall!).
Oben links steht Goniatites, ein kleiner Vertreter des späten Paläozoikums mit den am wenigsten ausgefeilten inneren Schalenstrukturen. Unten links folgt die Zwischenstufe Ceratites aus der Trias. Die Ammonitida von der Bildmitte nach rechts sind (nicht maßstabsgetreu): Amaltheus, eine abgeflachte und gekielte Form des Unterjura; Arietites, ein großer, evoluter Vertreter aus noch älterem Unterjura; und Macrocephalites, ein breiter, involuter Ammonit des Mitteljura.



