Bei dieser Arbeit geht es darum, die Kruste von einer Serie von Dinosaurierknochen abzutragen. Der Farbkontrast ist gut, und auch die Festigkeit des Materials erfreut. Die mikrotektonischen Effekte dieser Knochen dagegen nicht: Kaum ist ein Quadratzentimeter freigelegt, folgt ein Bruch, und die Oberfläche setzt sich weiter oben fort, oder weiter unten, oder erst mit einigem Abstand. Oder gar nicht. Hinzu kommt, dass die Kruste rund um jedes Skelettelement sehr unterschiedlich ausfällt, mitunter kreidig weich, meist aber sehr hart und spröde. Mit anderen Worten: ständig auf Überraschungen gefasst sein! Schließlich sprechen wir von Knochen, die bei ordentlicher Erhaltung Lehrmaterial sein könnten. Der Aufwand lohnt sich dennoch sehr, und wir freuen uns auf die Forschungsergebnisse, zu denen wir in nächster Zeit beitragen können.

Präparatorin: Ronja Sonnenschein (beschäftigt 2024–2026)

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